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Auftakt des »Sorgen-Telefons«: Lehrkräfte berichten von zahlreichen Problemen

Pressemitteilung

Heute, am letzten Tag der Ferien, schaltete die GEW Sachsen-Anhalt zum ersten Mal ihr »Sorgen-Telefon« frei. Dabei wurde durch zahlreiche Anrufe deutlich, dass die Lehrkräfte mit unbeantworteten Fragen in das neue Schuljahr starten.

Erwartungsgemäß kamen die meisten Anrufe von Lehrkräften, da Eltern und Schüler vielfach den Beginn des regulären Unterrichts abwarten. Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, fasste die dabei angesprochenen Aspekte kurz zusammen: „Uns erreichten heute Anrufe zu vielen Feldern der schulischen Arbeit. Immer wieder wurde dabei die zunehmende Arbeitsverdichtung angesprochen und moniert. Als Gründe dafür wurden etwa zunehmende Anforderungen bei der Inklusion sowie fehlende personelle und inhaltliche Unterstützung bei dieser schwierigen Aufgabe genannt.“

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Tariflohn für alle!

Während die Gewerkschaften in den letzten fünf Jahren für die Erzieherinnen und Erzieher in den kommunalen Kindertageseinrichtungen Gehaltssteigerungen von mehr als 20 Prozent erkämpfen konnte, haben sich die Entgeltbedingungen im gleichen Zeitraum für viele Beschäftigte bei freien Trägern nicht oder nur sehr wenig verbessert. Obwohl die Möglichkeit besteht, die Gehälter der Beschäftigten an die tariflichen Bedingungen des TVöD anzupassen, haben davon noch nicht alle Träger Gebrauch gemacht.

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Schulung der Schulpersonalräte 2016/2017

Auch im nächsten Schuljahr bietet die GEW eine Schulungen für Schulpersonalräte an. Dieses Mal stehen Fragen der Arbeitszeit für Beschäftigte an Schulen im Mittelpunkt.Wir gehen auf aktuelle Entwicklungen ein, werden Fragen beantworten und anhand von Fallbeispielen verschiedene Aspekte der Arbeit der Schulpersonalräte diskutieren.
Unsere Referentinnen und Referenten sind erfahrene GEW-Personalräte bzw. Gewerkschaftssekretäre der GEW.

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Schulsozialarbeit leidet an bürokratischen Auflagen

Eine Änderung der Zuwendungsrichtlinie für das ESF-Projekt „Schulerfolg sichern" sorgt derzeit für Unmut und Unverständnis bei vielen Beschäftigten an den Schulen in Sachsen-Anhalt. Auch die GEW kritisiert, dass die ohnehin knappen Ressourcen in der Schulsozialarbeit durch die neuen Vorgaben unverhältnismäßig umverteilt werden.

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Eva Gerth übernimmt Landesvorsitz der GEW

Eva Gerth übernimmt Landesvorsitz der GEW von Thomas Lippmann

Nach seiner Wahl in den Landtag von Sachsen-Anhalt hatte Thomas Lippmann seinen Rückzug vom Vorsitz des GEW-Landesverbandes angekündigt. Zum morgigen Montag, dem 23. Mai 2016, übergibt er den Führungsposten an seine bisherige Stellvertreterin Eva Gerth. Die GEW dankte ihm für seine langjährige aufopferungsvolle Arbeit; die Wahl einer bzw. eines neuen Vorsitzenden erfolgt Mitte September diesen Jahres.

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Höhergruppierungen, Angleichungszulage

Lehrkräfte-Entgeltordnung TV-L: Antragsfristen, NEU: Verfahren für Einfachlehrkräfte

Die seit dem 1.August 2015 gültige neue Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte (TV EntgO-L) hat bereits vielfach für Irritationen gesorgt. Wir hatten bereits hier informiert. Insbesondere für mögliche Antragsfristen ist die Situation unübersichtlich. Daher gibt die GEW nochmal Hinweise und Erläuterungen.

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Vorbereitung 2016/17: Schulen in Not und allein gelassen

Vorbereitung 2016/17: Schulen in Not und allein gelassen

(Vorabdruck aus "Erziehung und Wissenschaft" 4/2016)

Schulen müssen sich immer stärker selbst helfen – Entlastung ist nicht in Sicht. Auch wenn sicher noch über längere Zeit das Ergebnis der Landtagswahlen und die mehr als schwierige Regierungsbildung die öffentlichen Diskussionen in Sachsen-Anhalt bestimmen werden – das Alltagsleben geht weiter und wichtige Entscheidungen werden nicht warten können. Zu diesen zählt u.a. die Vorbereitung des kommenden neuen Schuljahres, die wie immer bereits mit dem Beginn des zweiten Schulhalbjahres Fahrt aufnimmt. Neben der Klärung zentraler organisatorischer Fragen, wie etwa der nach dem Fortbestand von Schulstandorten und der Besetzung von Leitungsfunktionen, sind dabei vor allem der voraussichtliche Unterrichtsbedarf und die Verfügbarkeit von Lehrkräften abzuschätzen und beides bis zum Schuljahresbeginn möglichst in Übereinstimmung zu bringen.

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