GEW und fzs veröffentlichen gemeinsames Positionspapier zum Umgang mit Hochschulprüfungen unter Pandemiebedingungen

Verfasst von Christiane Rex am .

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften e. V. (fzs) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben am Mittwoch, den 17. Februar 2021, in einer gemeinsamen Pressemitteilung ein Positionspapier mit dem Titel „Prüfungen trotz Pandemie? Nur solidarisch und verantwortungsbewusst!“ veröffentlicht. Darin setzen sie sich für einen solidarischen Umgang mit den bestehenden Herausforderungen der aktuellen Corona-Krise und ganz speziell für einen besseren Umgang mit Hochschulprüfungen unter Pandemiebedingungen ein.

Knapp ein Jahr nach dem ersten Lockdown stehen Hochschulen und Hochschulangehörige weiterhin vor der schwierigen Frage, wie unter Pandemiebedingungen angemessene Prüfungen realisiert werden können. Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens und den Versäumnissen der Länder und Hochschulen, in diesem Bereich auch mittelfristig tragbare Konzepte zu entwickeln, erscheint die Situation im laufenden Wintersemester sogar verschärft. Während einige Hochschulen auf Biegen und Brechen Präsenzprüfungen abhalten, setzen andere Einrichtungen rechtswidrige Überwachungstools bei Online-Prüfungen ein. Fehlende Planbarkeit sowie unklare Rahmenbedingungen für absolvierte und anstehende Prüfungen sind an der Tagesordnung. Die besondere Krisensituation darf nicht auf dem Rücken von Studierenden und Beschäftigten ausgetragen werden!

Inhaltlich wurde das Papier in einer gemeinsamen Sitzung der GEW-Projektgruppen „Lehre und Studium“ sowie „Wege zum Traumjob Wissenschaft“ und einer gemeinsamen Ad-hoc-AG mit dem fzs-Vorstand vorbereitet.

Hier geht es zur gemeinsamen Presseerklärung der GEW und des fzs.

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