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Einschränkungen beim KiFöG lösen keine Probleme

Die von der CDU ausgesandten Signale zur Änderung des Kinderförderungsgesetzes kritisiert die GEW Sachsen-Anhalt in einer ersten Stellungnahme scharf. Eine Einschränkung des Rechtsanspruchs wird die bestehenden Probleme nicht lösen. Die Diskussionen der letzten Monate zeigen deutlich, dass es hingegen entscheidend darauf ankommt, die Kindertageseinrichtungen der frühkindlichen Bildung auszubauen.


Zum Vorschlag der CDU erklärte die Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, Eva Gerth: „Die vorgestellten Eckpunkte offenbaren einen antiquierten Blick auf die Aufgaben und die Arbeit der Kindertageseinrichtungen. Es zeugt von erheblicher Ignoranz, wenn die Vertreter der CDU die Elternverantwortung zur Reduzierung des Betreuungsanspruchs missbrauchen. Der zuvor unbestrittene Bildungsauftrag droht so ins Hintertreffen zu geraten.“ Stattdessen ist es an der Zeit, die Tageseinrichtungen für alle Kinder in vollem Umfang offenzuhalten und dafür Sorge zu tragen, dass ein den vielfältigen Aufgaben und Bedürfnissen angemessener Erzieher/innen-Kind-Schlüssel gesichert wird. „Die CDU muss sich darauf einstellen, dass ihre Vorschläge zu landesweiten Protesten führen werden, die wir unterstützen werden“, erklärte Gerth abschließend.

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