Termine | Veranstaltungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
7
8
9
10
11
15
16
17
18
19
20
23
26
27
28
29
30
12_gew.png  

 


GEW fordert, die zusätzlichen Belastungen in Schule anzuerkennen

Die Zeit drängt:
Je höher die Belastungen werden, umso schneller steigt der Krankenstand. Je mehr Kranke, umso höher die Belastung der (am Limit) Arbeitenden. Je höher ... Und hier schließt sich der Kreis! Rechtzeitiges Gegensteuern sollte im Rahmen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers/Dienstherrn eine Selbstverständlichkeit sein.

Deshalb fordern wir:

Anrechnung von Reisezeiten der Lehrkräfte als Arbeitszeiten
Solche Reisezeiten entstehen z. B. bei der Betreuung von Schülerpraktika oder wenn Lehrkräfte von Schule zu Schule eilen, um den Anforderungen ihrer Abordnung Genüge zu tun. Im Beamtenrecht (außer für Lehrkräfte) werden Dienstreisen als Arbeitszeit berücksichtigt, sofern sie innerhalb der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit anfallen oder die Arbeitszeit innerhalb eines Tages durch Dienstreisen unterbrochen wird. 

Überarbeitung von Arbeitszeitverordnung und Flexi-Erlass
Bekanntlich steigt besonders in Prüfungszeiten der Aufwand für einzelne Lehrkräfte erheblich. So gibt es Regelungen, die den Zeitpunkt der Erfassung von Minderzeiten für Erstkorrektoren festlegen. Diese sind aus unserer Sicht nicht angemessen, überdies gelten sie nur für die schriftlichen Abiturprüfungen.

Die Korrektur von Abiturprüfungen ist unbestreitbar äußerst anspruchsvoll und bedarf der vollen Konzentration der Lehrkraft.
Aber werden andere Prüfungsarbeiten etwa während der Frühstückspause nebenbei korrigiert? Und was ist mit dem Zweitkorrektor, der nicht selten zusätzlich noch unter erheblichem Zeitdruck steht? Minderzeiten und fehlende Anrechnungen sind hier völlig fehl am Platze!

Anrechnung von Aufsichten auf die Arbeitszeit
Die Belastungen von Schule zu Schule und von Schulform zu Schulform sind so unterschiedlich verteilt, dass es endlich einer grundsätzlichen Regelung bedarf. Kein Zweifel: Aufsicht muss durchgeführt wer-den. Sie findet aber hinsichtlich der Arbeitszeit bei Lehrkräften keinerlei Niederschlag. Daher erscheint eine Begrenzung und zumindest teilweise Anrechnung sinnvoll. Wir schlagen einen Wert von 60 Minuten/Woche vor. Um Ausnahmesituationen gerecht werden zu können, sollte diese Zahl bis auf maximal 90 erhöht werden können, jedoch nur unter Einbeziehung des Personalrates. Hier muss endlich auch die Anrechnung als Mehrzeit im Sinne des Flexi-Erlasses ermöglicht werden, denn Aufsicht ist nicht gleich Pause und Erholung.

Drucken E-Mail

Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account