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Guter Tarifabschluss zum TVöD – im Schnitt rund 7,5 Prozent mehr Gehalt

Die Gewerkschaften haben sich mit den Arbeitgebern darauf geeinigt, in dieser Runde alle Tabellenwerte einzeln anzuheben.

Erhöhungen folgen dabei drei Leitprinzipien:
• Berufseinsteigerinnen und -einsteiger und damit insbesondere junge Menschen erhalten höhere Gehälter (Stufe 1 aller Entgeltgruppen wird  überproportional angehoben).
• Beschäftige in sozialen, technischen und IT-Brerufen, in denen das Gefälle zur Wirtschaft besonders groß ist, werden besser bezahlt.
• Zugleich machen die Kolleginnen und Kollegen mit den unteren Gehältern einen Sprung, weil sie eine Einmalzahlung erhalten.

Jahressonderzahlung
Diese werden für die Beschäftigten in den östlichen Bundesländern schrittweise auf das Westniveau angehoben.
Die Jahressonderzahlung wird in vier Schritten über den Zeitraum von vier Jahren angehoben, bis sie 2022 vollständig an das Westniveau angeglichen ist. Der erste Schritt erfolgt 2019 mit einer Anhebung auf 82 Prozent des Westniveaus, 2020 auf 88 Prozent, 2021 auf 94 Prozent und 2022 schließlich 100 Prozent. 

 

Der Tarifabschluss zusammengefasst:

• Insgesamt 7,5 Prozent bei 30 Monaten Vertragslaufzeit.
• Mindestens 7,3 Prozent mehr für den Sozial- und Erziehungsdienst.
• Bis zu 12 Prozent mehr für Einsteigerinnen und Einsteiger (Stufe 1 aller Entgeltgruppen).
• Überproportionale Steigerung der unteren Entgeltgruppen.
• Deutliche Steigerung für die Entgeltgruppen EG 9 bis EG 13.
• Rückwirkend zum 1. März 2018: Im Schnitt 3,19 Prozent mehr.
• Ab 1. April 2019: Im Schnitt 3,09 Prozent mehr.
• Ab 1. März 2020: Im Schnitt 1,06 Prozent mehr.
• Zusätzlich gibt es zum 1. März 2018 für die Entgeltgruppen E 1 bis E 6 sowie S 2 bis S 4 eine Einmalzahlung in Höhe von 250,- Euro.
• Angleichung der Jahressonderzahlung Ost in vier Schritten.
• Zusage für Verhandlungen zur Eingruppierung kommunaler Lehrkräfte.

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