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Besoldung der Lehrkräfte angehoben: Jetzt muss es weiter gehen

„Wir begrüßen die Neuregelungen zur Beamtenbesoldung bei den Lehrkräften, die gestern durch den Landtag auf den Weg gebracht wurden“, so die Landesvorsitzende, Eva Gerth, in ihrem politischen Bericht an den am 20. Mai in Magdeburg tagenden Landeshauptausschuss der GEW.


Die Landesregierung hat nach Einschätzung der GEW damit auf den Lehrkräftemangel richtig reagiert und einen Schritt auf dem Weg getan, sich der Konkurrenz um mehr Lehrkräfte zu stellen. Die Veränderungen für die Schulleitungen kleiner Grundschulen, für Lehrkräfte mit DDR-Abschlüssen und Einfachlehrer folgen seit Jahren gestellten Forderungen der GEW.
Nach Berlin, Brandenburg, Sachsen und zuletzt Schleswig-Holstein bewegt sich nun auch Sachsen-Anhalt. Im Unterschied zu Sachsen-Anhalt haben die genannten Bundesländer jedoch auch die Situation der Grundschullehrkräfte verbessert. Künftig werden sie wie die anderen Lehrkräfte nach der Besoldungsgruppe A 13 bzw. Vergütungsgruppe E 13 bezahlt.
Eva Gerth dazu: „Noch bleibt jedoch ein wichtiger Forderungspunkt unerfüllt, deshalb wird der Landeshauptausschuss heute eine Kampagne zur Anhebung der Eingruppierung der Grundschullehrkräfte auf den Weg bringen.“ Die Delegierten des zweithöchsten Gremiums der GEW Sachsen-Anhalts fordern die Landesregierung auf, alle Grundschullehrkräfte in Sachsen-Anhalt mit E13/A13 zu bezahlen und die Besoldung der Grundschulleitungen entsprechend anzupassen.
Ziel und wohl auch politische Notwendigkeit zur Bekämpfung des Lehrkräftemangels ist, die Tätigkeit an der Grundschule auch finanziell attraktiver und konkurrenzfähig zu machen.

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