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GEW solidarisiert sich mit Klimaschutzbewegung

Seit geraumer Zeit engagieren sich junge Menschen im Rahmen einer neuen Klimaschutzbewegung und streiten öffentlich für ihr Anliegen. Die GEW Sachsen-Anhalt begrüßt dieses Engagement ausdrücklich und hat den Initiatoren des Klima-Streiks für den 20. September ihre Unterstützung zugesagt. Sie wirbt dafür, dass Bildungsministerium, Schulleitungen und Schulen nicht mit Sanktionen auf das Eintreten der jungen Generation für ihre berechtigten Interessen reagieren.

Für den 20. September sind bundesweit in zahlreichen Kommunen Aktionen unter dem Label „Streik fürs Klima“ angekündigt. Auch wenn dies kein Streik im Sinne eines klassischen Arbeitskampfes sein wird, stellt sich die GEW Sachsen-Anhalt an die Seite der Initiatoren und unterstützt ihre Ziele. Die GEW-Landesvorsitzende Eva Gerth führte dazu aus: „Das Streikrecht ist ebenso wie die Meinungsfreiheit und die Versammlungsfreiheit ein hohes Gut der Demokratie. Diese Rechte gelten auch für die Schülerinnen, Schüler und Studierenden, die sich am Freitag in den Städten Sachsen-Anhalts für eine lebenswerte Zukunft einsetzen werden. Wir haben den Bildungsminister deshalb im Vorfeld gebeten, auf die Schulen und Schulleitungen einzuwirken, damit die Teilnahme an den Protesten nicht zu Sanktionen führt.“ Schließlich gehe es dabei keinesfalls um eine dauerhafte Verweigerung von Unterricht und Bildung, sondern um einen gezielten Einsatz für berechtigte und allgemeine Interessen.

Die Initiatoren der Bewegung in Sachsen-Anhalt zeigten sich in den vergangenen Tagen dankbar für diese Unterstützung der GEW. „Das Wissen um und der Gebrauch von politischen Rechten können der notwendigen Debatte und der gesellschaftlichen Entwicklung nur guttun. Die GEW wird am Freitag zumindest in Magdeburg diese Rechte aktiv leben und vor Ort Präsenz zeigen“, so Gerth weiter. Sie ermunterte alle Schulen und Lehrkräfte, sich mit den Anliegen der Jugendlichen in Projekten sowie im Zusammenhang mit einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinanderzusetzen. „Ich wünsche mir, dass viele Beschäftigte an den Schulen die Schüler*innen in ihrem Anliegen unterstützen“, sagte sie abschließend.

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