12_gew.png  

 


Auftakt des »Sorgen-Telefons«: Lehrkräfte berichten von zahlreichen Problemen

Pressemitteilung

Heute, am letzten Tag der Ferien, schaltete die GEW Sachsen-Anhalt zum ersten Mal ihr »Sorgen-Telefon« frei. Dabei wurde durch zahlreiche Anrufe deutlich, dass die Lehrkräfte mit unbeantworteten Fragen in das neue Schuljahr starten.

Erwartungsgemäß kamen die meisten Anrufe von Lehrkräften, da Eltern und Schüler vielfach den Beginn des regulären Unterrichts abwarten. Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, fasste die dabei angesprochenen Aspekte kurz zusammen: „Uns erreichten heute Anrufe zu vielen Feldern der schulischen Arbeit. Immer wieder wurde dabei die zunehmende Arbeitsverdichtung angesprochen und moniert. Als Gründe dafür wurden etwa zunehmende Anforderungen bei der Inklusion sowie fehlende personelle und inhaltliche Unterstützung bei dieser schwierigen Aufgabe genannt.“

Andere Anrufer wiesen drauf hin, dass vor allem an Grundschulen Lehrkräfte und Pädagogische Mitarbeiter/innen in erheblichem Umfang fehlen. „Die katastrophale Versorgung der Schulen mit pädagogischem Personal ist mit Händen zu greifen, die Landesregierung steht in der Pflicht, alle Kräfte für eine Verbesserung der Situation aufzuwenden“, ergänzte Gerth. Ein erster möglicher Schritt wäre der sofortige Ersatz der Pädagogischen Mitarbeiter/innen, die ab morgen als reguläre Lehrkräfte die Unterrichtsversorgung abdecken. Darüber hinaus sei jede Ablehnung einer geeigneten Bewerbung ein Fehler, der unverzüglich rückgängig gemacht werden sollte.

Das »Sorgen-Telefon« der GEW ist noch bis 14. September immer mittwochs von 16 bis 19 Uhr unter der Nummer 0391/73 55 455 zu erreichen.

Drucken E-Mail

Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account