GEW startet Online-Petition für mehr unbefristete Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen

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Vor zehn Jahren legte die GEW mit dem „Templiner Manifest“ ein Papier vor, um das Befristungsunwesen an den bundesdeutschen Hochschulen einzudämmen und verlässlichere Karrierewege zu schaffen. Das Manifest fand seitdem in Hochschulkreisen und in der Politik viel Beachtung, in der Umsetzung der vorgeschlagenen Verbesserungen gibt es aber noch immer erheblichen Bedarf. Der Einsatz für unbefristete Beschäftigungsverhältnisse an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen darf nicht nachlassen, deshalb startet die GEW jetzt eine Online-Petion zum Thema.

Im Hauptvorstand der GEW wurde kürzlich der Aufruf „Dauerstellen für Daueraufgaben“ beschlossen. Im Rahmen einer Jubiläumskonferenz zu zehn Jahren „Templiner Manifest“ stellte Andreas Keller vom Hauptvorstand den Aufruf erstmals öffentlich vor. Dabei nahm er nochmal gezielt die Kernforderungen als bekannte Aspekte in den Blick:

Ziel der Petition ist es im ersten Schritt, innerhalb eines Jahres 50.000 Unterschriften zu sammeln, um die Dringlichkeit des Anliegens herauszustreichen. Doch auch bis dahin können Politik und Hochschulverwaltungen Maßnahmen ergreifen, damit die Fehlentwicklung hin zu immer mehr Zeitverträgen mit immer kürzeren Laufzeiten umgekehrt wird. So können Konstanz und Qualität in Forschung, Lehre und Studium gesichert und gestärkt werden. Der Aufruf kann als Online-Petition schnell und unkompliziert unterschrieben werden. Mehr Informationen finden sich auch auf der GEW-Homepage unter www.gew.de/dauerstellen .

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