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Beschäftigte an Schulen und Hochschulen kämpfen für faire Bezahlung

Die GEW Sachsen-Anhalt ruft ihre tarifbeschäftigten Mitglieder im Geltungsbereich des TV-L und des TV Prakt-L der kreisfreien Städte Halle und Dessau-Roßlau, der Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz, Saalekreis und Wittenberg sowie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Hochschule Merseburg am 10. November 2021 zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Weiterhin ruft die GEW ihre Mitglieder, die als studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte an Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt tätig sind, am 10. November 2021 zu einem ganztägigen Solidaritätsstreik auf. Die zentrale Kundgebung findet am 10. November 2021 ab 10:30 Uhr am Steintor in Halle statt.

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder, die am 1. und 2. November 2021 in Potsdam fortgesetzt wurde, haben die Arbeitgeber kein Angebot zur Lohnsteigerung vorgelegt. Sie bleiben weiterhin bei ihrer Blockade- und Verweigerungshaltung.

Die TDL bezeichnet u. a. die Paralleltabelle als „abwegiges Ziel“. Eine solche „überproportionale Erhöhung der Gehälter der Lehrkräfte sei in der jetzigen Zeit – gerade im Vergleich zu den anderen Beschäftigtengruppen – durch nichts zu rechtfertigen. „Statt den Beschäftigten Wertschätzung entgegenzubringen, offenbaren die Arbeitgeber einen gravierenden Realitätsverlust“, sagt GEW-Verhandlungsführer Daniel Merbitz in Potsdam.

Einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst gibt es nicht zum Nulltarif. Wir brauchen mehr Stellen und eine gute Gehaltsentwicklung, damit die Arbeit im öffentlichen Dienst der Bundesländer attraktiv bleibt.

„Fünf Prozent sind fair, nötig und sinnvoll, weil die Beschäftigten an Schulen und Hochschulen während der Pandemie die Einrichtungen am Laufen halten, weil die Lebenshaltungskosten stark ansteigen und der öffentliche Dienst ein Vorbild für faire Bezahlung sein muss“, sagt Eva Gerth, die GEW-Vorsitzende des Landes Sachsen-Anhalt. Gute Fachkräfte gibt es nur für gutes Geld und vernünftige Arbeitsbedingungen.
Jetzt, in der Länder Tarifrunde 2021, wollen die Beschäftigten mehr sehen als Applaus: fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro!

#DASGEWINNENWIR

 

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