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GEW Sachsen-Anhalt zieht positive Streikbilanz für Halle

Etwa 60 Erzieherinnen und Erzieher aus den kommunalen Kindertagesstätten der Stadt Halle (Saale) haben sich am 7. April 2022 beim Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu einem ganztägigen Warnstreik beteiligt.

Die Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt erklärte dazu: „Es freut uns, dass trotz größerer Quarantäneausfälle Kolleginnen und Kollegen in dieser Größenordnung unserem Streikaufruf gefolgt sind. Das zeigt deutlich, dass unsere Mitglieder bereit sind, mit uns gemeinsam in der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, die auch nach zwei Verhandlungsrunden im Februar und März 2022 kein Angebot vorgelegt haben.“

Seit dem 25. Februar 2022 verhandeln die Gewerkschaften mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über die Arbeitsbedingungen und die Eingruppierung der Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst. Sie fordern von den Arbeitgebern die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und eine materielle Aufwertung der Erziehungs- und Sozialberufe. Die dritte und letzte Verhandlungsrunde soll am 21./22. Mai 2022 stattfinden.

Mit einer Streikaktion im Sonnendeck am Pfälzer Ufer der Stadt Halle bekräftigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Warnstreiks ihre Forderungen gegenüber den kommunalen Arbeitgebern. | Foto: GEW Sachsen-Anhalt

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