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Eva Gerth neue GEW-Vorsitzende

 

Die außerordentliche Landesdelegiertenkonferenz der GEW Sachsen-Anhalt wählte am 16. September mit großer Mehrheit Eva Gerth zur neuen Vorsitzenden des Landesverbandes. Für sie votierten 96 Prozent der Delegierten. Außerdem wurde eine Resolution für gute Arbeit in der Bildung in Sachsen-Anhalt einstimmig verabschiedet.

Bisher war Gerth im Landesvorstand zuständig für den Tarifbereich sowie Vorsitzende des Lehrerhauptpersonalrates beim Bildungsministerium in Sachsen-Anhalt. In ihrer ersten Rede als neugewählte Landesvorsitzende dankte sie für das große Vertrauen, das sich in dem guten Ergebnis ausdrücke.

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"Bildungsministerium verhöhnt Kinder mit Körperbehinderungen oder Sinnesschädigungen"

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses von Eltern der Kinder an Förderschulen für Körperbehinderte und Sinnesgeschädigte

Nachdem Elternvertreter des Landesbildungszentrums für Körperbehinderte in Halle zwei Wochen lang keine Antwort auf ihren „Brandbrief“ zum Notstand an den Förderschulen für Körperbehinderte und Sinnesgeschädigte vom Bildungsministerium erhielten, meldete sich eine beauftragte Referatsleiterin mit einem inakzeptablen Schreiben. Außer der frechen Behauptung, die Schulen könnten den notwendigen Einsatz der Pädagogischen Mitarbeiter eigenverantwortlich regeln und die sonderpädagogische Förderung, lerntherapeutische Angebote und pflegerische Versorgung seien auch nach Abzug von einem Drittel bis der Hälfte der Pädagogischen Mitarbeiter gesichert, gibt es keine Erklärung für den um 50% verschlechterten Betreuungsschlüssel.

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Elternproteste vor dem Landtag

Vor der Landtagssitzung am 2. September hatten Eltern kurzfristig eine Protestaktion gegen die Verringerung des pädagogischen Personals insbesondere an Förderschulen organisiert. Der Landtag hatte die Möglichkeit, in seiner Sitzung über einen Antrag der LINKEn den größten Mangel etwas zu mildern. Die Politiker der Koalition waren aber nicht dazu bereit und hatten nur wohlklingenden Worte. 

Wir dokumentieren die Veranstaltung vor dem Landtag mit einigen Fotos.

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GEW unterstützt Proteste gegen Kahlschlag bei Pädagogischen Mitarbeiterinnen

Am morgigen Freitag planen Eltern, Lehrkräfte und Pädagogischen Mitarbeiter/innen der Körperbehindertenschule Dessau-Roßlau vor dem Magdeburger Landtag einen Protest gegen die dramatischen Personalkürzungen an ihrer Schule. Die GEW Sachsen-Anhalt unterstützt die Aktion und betont die dringende Notwendigkeit eines tragfähigen und verlässlichen landesweiten Konzeptes.

Seit vergangenem Donnerstag ist klar, dass die Hälfte der Pädagogischen Mitarbeiter/innen aus der Förderschule „Schule an der Muldaue“ abgezogen wird. Ähnlich sieht es in anderen Grund- und Förderschulen aus. Mit diesen neuerlichen Einschnitten bricht die wichtige Unterstützungsarbeit an den Schulen in sich zusammen.  

Eva Gerth, amtierende Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, erklärte dazu heute in Magdeburg: „Die GEW stellt sich an die Seite des pädagogischen Personals und der Eltern, die für die Rücknahme dieses überstürzten Kahlschlags eintreten. Die Personalkonzepte der vergangenen Regierung sind überholt und dürfen nicht länger als Ausrede für blinde und rigorose Sparmaßnahmen dienen.“ Weder die verlässlichen Öffnungszeiten an den Grundschulen, noch die Beschulung und Förderung von Kindern mit Behinderungen können mit diesen Konzepten und unter diesen Umständen fachgerecht aufrechterhalten werden.

„Wir unterstützen deshalb ausdrücklich den Protest und appellieren an alle Verantwortlichen in der Landespolitik, schnellstens ein Konzept zum Einsatz von
Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorzulegen. Die im Koalitionsvertrag vorgesehenen 1.800 Stellen dürfen nicht infrage gestellt werden.“ Der sofortige Ersatz der an die Grundschulen abgeordneten Kolleginnen und Kollegen kann da nur der erste dringlichste Schritt sein. Tragfähige und an den realen Anforderungen orientierte  Planungen für den dauerhaften und verlässlichen Einsatz müssten jetzt schnellstens auf den Weg gebracht werden.

Hinweis: Morgen werden vor dem Landtag auch Marlies Wahl (Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit, 0157/84 130 554) sowie Frank Wolters (Gewerkschaftssekretär kommunale Einrichtungen, 0179/12 15 206) anwesend sein und für Presseanfragen zur Verfügung stehen.

arrow greenPresseeinladung des Protestbündnisses.

 

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Pädagogische Mitarbeiterinnen an Schulen: Löchrigem System droht der komplette Zusammenbruch

Pressemitteilung vom 22.08.2016

Seit Jahren verfolgt die Landespolitik bei den Pädagogischen Mitarbeiter/innen einen rigorosen Stellenabbau. Dabei wurden alte Personalkonzepte längst von der Realität steigender Schülerzahlen und zunehmender Anforderungen überholt. „Mit den neuerlichen Einschnitten zu Beginn dieses Schuljahres droht ein Grundpfeiler schulischer Arbeit besonders an Grund- und Förderschulen flächendeckend wegzubrechen“, sagte heute Eva Gerth, amtierende Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt in Magdeburg. 

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Kundgebung am 22. August 2016 - Änderung des Besoldungs- und Versorgungsgesetzes

Die Landesregierung hat in den letzten anderthalb Jahrzehnten die Bezahlung der Beamtinnen und Beamten als Teil der Haushaltssanierung betrachtet: fast komplette Streichung des Weihnachtsgeldes, zeitliche Verzögerungen bei der Übertragung der Tarifergebnisse, Kostendämpfungspauschale...

Jetzt wird im Rahmen einer Änderung des Besoldungs- und Versorgungsgesetzes der Versuch unternommen, eine verfassungsgerichtlich festgestellte Unteralimentation der R-Besoldung (Justiz) und in den unteren Besoldungsgruppen der A-Besoldung (Polizeivollzugsdienst) zu reparieren.

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Auftakt des »Sorgen-Telefons«: Lehrkräfte berichten von zahlreichen Problemen

Pressemitteilung

Heute, am letzten Tag der Ferien, schaltete die GEW Sachsen-Anhalt zum ersten Mal ihr »Sorgen-Telefon« frei. Dabei wurde durch zahlreiche Anrufe deutlich, dass die Lehrkräfte mit unbeantworteten Fragen in das neue Schuljahr starten.

Erwartungsgemäß kamen die meisten Anrufe von Lehrkräften, da Eltern und Schüler vielfach den Beginn des regulären Unterrichts abwarten. Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, fasste die dabei angesprochenen Aspekte kurz zusammen: „Uns erreichten heute Anrufe zu vielen Feldern der schulischen Arbeit. Immer wieder wurde dabei die zunehmende Arbeitsverdichtung angesprochen und moniert. Als Gründe dafür wurden etwa zunehmende Anforderungen bei der Inklusion sowie fehlende personelle und inhaltliche Unterstützung bei dieser schwierigen Aufgabe genannt.“

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Tariflohn für alle!

Während die Gewerkschaften in den letzten fünf Jahren für die Erzieherinnen und Erzieher in den kommunalen Kindertageseinrichtungen Gehaltssteigerungen von mehr als 20 Prozent erkämpfen konnte, haben sich die Entgeltbedingungen im gleichen Zeitraum für viele Beschäftigte bei freien Trägern nicht oder nur sehr wenig verbessert. Obwohl die Möglichkeit besteht, die Gehälter der Beschäftigten an die tariflichen Bedingungen des TVöD anzupassen, haben davon noch nicht alle Träger Gebrauch gemacht.

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