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Grundlagenschulungen für Betriebsräte

Nach Abschluss der Betriebsratswahlen bieten wir allen neu- und wiedergewählten Betriebsratsmitglieder in Kindertagesstätten, Einrichtungen der Hilfe zur Erziehung sowie der Eingliederungshilfe in freier Trägerschaft die Möglichkeit zu Grundlagenschulungen für Betriebsräte. Kenntnisse des Betriebsverfassungsgesetzes als der gesetzlichen Grundlage für die Tätigkeit des Betriebsrates sind unabdingbare Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Umsetzung der Betriebsratsarbeit aller Betriebsratsmitglieder. Für den Erwerb von grundlegenden Kenntnissen bietet die GEW im Juni sowie im Herbst jeweils zwei zweitägige Schulungen in Magdeburg und Halle an.

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Skandalöse Personalpolitik des Bildungsministers: Nur befristete Einstellung Pädagogischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Das Ministerium für Bildung hat ganz kurzfristig und mit dem Bewerbungstermin 25. Mai 2018 70 Stellen für Pädagogische Mitarbeiterinnen und Pädagogische Mitarbeiter an Förderschulen ausgeschrieben. Die Einstellungen sind für das kommende Schuljahr vorgesehen und auf ein Jahr befristet.

Wenn auch auf ganz anderer Ebene angesiedelt, schließt sich nach der Kritik am Mathe-Abitur mit der Personalpolitik nach Auffassung der GEW Sachsen-Anhalt ein weiteres Feld an, dass durch die Öffentlichkeit nicht hingenommen werden dürfe.

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Müssen Lehrkräfte Zeugnisausdrucke zuhause erstellen? (EuW 5/2018)

Vorbadruck aus der EuW 5/2018

Uns wurde berichtet, dass Lehrkräfte verpflichtet wurden, Software zum Zeugnisdruck käuflich zu erwerben und diese auf ihren privaten Rechnern zum Ausdrucken der Zeugnisse zu nutzen. Damit erhebt sich die Frage, ob das rechtens ist.
Betrachten wir die Frage zunächst arbeitsrechtlich, wobei die Ausführungen für beamtete Lehrkräfte analog gelten. Lehrkräfte stehen in einem Arbeitsverhältnis zum Land Sachsen-Anhalt, sind als für dieses als Lehrkraft tätig. Nun gibt es zwar keine Arbeitsplatzbeschreibung für Lehrkräfte, aber es bestehen erhebliche Zweifel,

(Dies ist ein GEW-Plus-Beitrag. Das Weiterlesen ist nur für eingeloggte GEW-Mitglieder möglich.)

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Guter Tarifabschluss zum TVöD – im Schnitt rund 7,5 Prozent mehr Gehalt

Die Gewerkschaften haben sich mit den Arbeitgebern darauf geeinigt, in dieser Runde alle Tabellenwerte einzeln anzuheben.

Erhöhungen folgen dabei drei Leitprinzipien:
• Berufseinsteigerinnen und -einsteiger und damit insbesondere junge Menschen erhalten höhere Gehälter (Stufe 1 aller Entgeltgruppen wird  überproportional angehoben).
• Beschäftige in sozialen, technischen und IT-Brerufen, in denen das Gefälle zur Wirtschaft besonders groß ist, werden besser bezahlt.
• Zugleich machen die Kolleginnen und Kollegen mit den unteren Gehältern einen Sprung, weil sie eine Einmalzahlung erhalten.

Jahressonderzahlung
Diese werden für die Beschäftigten in den östlichen Bundesländern schrittweise auf das Westniveau angehoben.
Die Jahressonderzahlung wird in vier Schritten über den Zeitraum von vier Jahren angehoben, bis sie 2022 vollständig an das Westniveau angeglichen ist. Der erste Schritt erfolgt 2019 mit einer Anhebung auf 82 Prozent des Westniveaus, 2020 auf 88 Prozent, 2021 auf 94 Prozent und 2022 schließlich 100 Prozent. 

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GEW ruft zum Warnstreik auf

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 26. Februar 2018 mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäf-tigten im Geltungsbereich des TVöD. In zwei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt.

Die GEW fordert in der Tarifrunde 2018

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten!
  • Erhöhung der Entgelte für Praktikantinnen und Praktikanten sowie Auszubildende um 100 Euro monatlich!

Zur Durchsetzung dieser Forderungen ruft die GEW ihre tarifbeschäftigten Mitglieder

  • im Geltungsbereich des TVöD in der Stadtverwaltung Halle(Saale) und im Eigenbetrieb Kita Halle (Saale), (Abfahrt 8:00 ZOB Halle zur Demo und Kundgebung nach Leipzig)
  • im Geltungsbereich des TVöD in den Kindertagesstätten der Stadt Halberstadt, (Streiklokal Gaststätte „Lindenhof“, Spiegelsbergenweg Halberstadt ab 8:00 Uhr)

am 13. April 2018, zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

arrow green Warnstreikaufruf Halle         arrow green Warnstreikaufruf Halberstadt

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Tarifinformationen für PMs ("Zulagen in E 9 TV-L")

Ansprüche auf Tabellenerhöhung in der „kleinen“ Entgeltgruppe 9 Stufe 4

Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterrichtsbegleitenden Aufgaben an Förderschulen und einer Qualifikation als staatlich anerkannte Erzieherin erfüllen das Tarifmerkmal „Erzieherin mit staatlicher Anerkennung... mit besonders schwieriger fachlicher Tätigkeit“ gemäß Nr. 20.6 der Entgeltordnung zum TV-L.

Diese Beschäftigten sind in der Entgeltgruppe 9 mit verlängerten Stufenlaufzeiten eingruppiert,

  • Stufe 2 nach einem Jahr in Stufe 1
  • Stufe 3 nach 5 Jahren in Stufe 2
  • Stufe 4 nach 9 Jahren in Stufe 3.

Die Stufe 4 ist zugleich die Endstufe. („kleine EG 9“)

Entgelterhöhung für langjährig Beschäftigte ab 1.1.2018

(Dies ist ein GEW-Plus-Beitrag. Das Weiterlesen ist nur für eingeloggte GEW-Mitglieder möglich.)

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Tarifrunde 2018: GEW Sachsen-Anhalt ruft zu Warnstreiks in Halle und Köthen auf

Nachdem die Arbeitgeber auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen Mitte März kein Verhandlungsangebot vorlegten, sprach sich die Landesarbeitskampfleitung der GEW Sachsen-Anhalt dafür aus, die Vorbereitungen für Streikmaßnahmen auch in Sachsen-Anhalt zu intensivieren.

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Leitfaden bei drohender Abschiebung aus Kita und Schule veröffentlicht

Bundesweit finden immer wieder Abschiebungen direkt aus der Kita oder Schule statt. Die involvierten Pädagog*innen trifft diese Situation zumeist unvorbereitet. Der Flüchtlingsrat und die GEW in Sachsen-Anhalt haben deshalb einen Leitfaden mit Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.


Genaue Zahlen darüber, wie oft Schulpflichtige und Auszubildende während des Unterrichts abgeholt werden, gibt es nicht. Selten erhält die Abschiebepraxis so viel Aufmerksamkeit wie etwa im Mai 2017 in Nürnberg, als Mitschüler*innen gegen die Abschiebung eines 20-jährigen Berufsschülers aus Afghanistan demonstrierten. Oder in Duisburg, wo die damals 14-jährige Bivsi Rana ebenfalls im Mai 2017 von Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde aus der Schule abgeholt und nach Nepal abgeschoben wurde.

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