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Simone König leitet übergangsweise Landesschulamt

Kurzmitteilung

Das Landesschulamt wird übergangsweise von einer Mitarbeiterin des Bildungsministeriums geführt. Ein Ministeriums-Sprecher sagte MDR SACHSEN-ANHALT, es handele sich um Simone König, die Referatsleiterin für Personalangelegenheiten. Der bisherige Amtsinhaber Klieme war Ende vergangener Woche von Bildungsminister Tullner überraschend abgesetzt worden. Deswegen gibt es innerhalb der Regierungs-Koalition Streit.

Quelle: MDR

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Kompromiss zu Sprachlehrern gefunden - Chaos vorprogrammiert

Kurzmitteilung

Der Landtagsausschuss für Bildung hat die Weiterbeschäftigung der bis Jahresende befristeten Sprachlehrer empfohlen. Wie die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kolb-Janssen, erklärte, sollen etwa 83 Sprachlehrer weiter beschäftigt werden. Die Linken kritisierten den Kompromiss. Der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Lippmann, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, wenn 100 Kräfte ausschieden und nicht gleichzeitig 100 neu eingestellt würden, sinke die Unterrichtsversorgung.
Quelle: MDR Sachsen-Anhalt

Damit fehlen trotzdem Sprachlehrkräfte an den Schulen, es muss eine Auswahl erfolgen, falls tatsächlich 83 weiterbeschäftigt werden können und dies auch wollen und keiner weiß, an welcher Schule. Die Schulen haben keine Kenntnis über den Fortgang des Sprachunterrichtes. Sichere und verantwortungsvolle Planung und sinnvolle Unterrichtsorganisation sehen anders aus.

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Direktor des Landesschulamtes abberufen

Kurzmitteilung

Der Direktor des Landesschulamtes, Klieme, ist von seinem Amt abberufen worden. Wie Bildungsminister Tullner MDR SACHSEN-ANHALT bestätigte, wurde Klieme in das Landesinstitut für Lehrerbildung in Halle versetzt. Grund sei das unbefriedigende Tempo bei der Besetzung von freien Stellen an den Schulen. Hier werden vor allem Sprachlehrer und Sonderpädagogen gesucht. Klieme war noch vom früheren Kultusminister Dorgerloh in das Amt berufen worden, allerdings auf Probe. Die zweijährige Probezeit wäre dieser Tage zu Ende gegangen.

Quelle: MDR Sachsen-Anhalt

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Ulrich Härtel als Leiter des Vorstandsbereiches Tarif und Recht berufen

Kurzmitteilung

Der Landeshauptausschuss hat am 25.11.2016 den Kollegen Ulrich Härtel mit den Aufgaben des Vorstandsbereiches Tarif und Recht betraut. Die bisherige Leiterin Eva Gerth wurde bei der letzten Landesdelegiertenkonferenz als Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt gewählt, damit war der Vorstandsbereich unbesetzt. 

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Haseloff als Lehrer - unpassende PR-Aktion

Kurzmitteilung

Am 23. November 2016 hielt MP Haseloff eine Unterrichtsstunde an der Landesschule Pforta. Mit dabei: Bildungsminister Marco Tullner. Fast zeitgleich demonstrierten an der Grundschule Hanoier Straße in Halle die Eltern gegen den bestehenden Lehrermangel, der die Schule zwingt, mehr zu betreuen als zu unterrichten. Dieser Zustand besteht sein Schuljahresbeginn.

Zur PR-Aktion des "Landesvaters" und zur schulischen Wirklichkeit external link 16 interviewte der Deutschlandfunk die Landesvorsitzende Eva Gerth. 

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Sprachunterricht: Bewährte Strukturen erhalten

Parallel zur Landtagssitzung in dieser Woche soll es eine Einigung zur weiteren personellen Ausstattung des Sprachunterrichts geben. Bildungsminister Marco Tullner hat endlich den Bedarf erkannt und spricht von 75 Stellen, die verlängert werden sollen. Insgesamt bedeutet dies dennoch ein Abbau fast jeder zweiten Stelle.

Seit Monaten leisten die etwa 230 Lehrkräfte für den Sprachunterricht eine kompetente und engagierte Arbeit. Nach jetzigem Stand wird es ab Januar nächsten Jahres 50 dauerhafte Stellen geben. Trotz der in Aussicht gestellten Verlängerung einiger Verträge werden zum Jahreswechsel über 100 Lehrkräfte weniger für den Unterricht zur Verfügung stehen. Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, äußerte erneut ihr Unverständnis über diesen Kahlschlag: „Schon jetzt kann der Bildungsminister keine ausreichende Unterrichtsversorgung gewährleisten. Mit dem rigiden Abbau der Sprachlehrkräfte ist an den betroffenen Schulen das Chaos vorprogrammiert.“

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GEW bei Landespressekonferenz: Sprachförderlehrkräfte im Abseits

Vorabdruck aus EuW 11/2016

Sprachunterricht für Flüchtlingskinder auf dem Abstellgleis 

(EuW) Nach offiziellen Angaben erhalten derzeit in Sachsen-Anhalt über 7.000 Kinder mit Migrationshintergrund eine spezielle Sprachförderung, um später im regulären Unterricht lernen zu können. Ihre Lehrkräfte sollen zum Jahresende in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. Die beteiligten Ausschüsse des Landtagesc Daniel Merbitz LPK Sprachlehrkrfte 25.10.2016 Foto 25web stehen in den kommenden Tagen in der Verantwortung, diese Fehlentwicklung zu stoppen.

Laut Erlass des Bildungsministeriums sollen die Kinder bis zu 18 Monate diese gezielte Förderung bekommen. Die meisten der über 7.000 Kinder sind jedoch erst seit weniger als zwölf Monaten an unseren Schulen. „Den Irrglauben, dass sich diese anspruchsvolle Aufgabe ab Januar mit nur noch 50 Kolleginnen und Kollegen bewältigen lässt, müssen die Verantwortlichen endlich ablegen. Andernfalls wird sich die jetzt schon katastrophale Unterrichtsversorgung im neuen Jahr nochmals deutlich verschlechtern“, sagte die Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, Eva Gerth.

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