12_gew.png  

 



mitglied werden

Haseloff als Lehrer - unpassende PR-Aktion

Kurzmitteilung

Am 23. November 2016 hielt MP Haseloff eine Unterrichtsstunde an der Landesschule Pforta. Mit dabei: Bildungsminister Marco Tullner. Fast zeitgleich demonstrierten an der Grundschule Hanoier Straße in Halle die Eltern gegen den bestehenden Lehrermangel, der die Schule zwingt, mehr zu betreuen als zu unterrichten. Dieser Zustand besteht sein Schuljahresbeginn.

Zur PR-Aktion des "Landesvaters" und zur schulischen Wirklichkeit external link 16 interviewte der Deutschlandfunk die Landesvorsitzende Eva Gerth. 

Drucken E-Mail

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Sprachunterricht: Bewährte Strukturen erhalten

Parallel zur Landtagssitzung in dieser Woche soll es eine Einigung zur weiteren personellen Ausstattung des Sprachunterrichts geben. Bildungsminister Marco Tullner hat endlich den Bedarf erkannt und spricht von 75 Stellen, die verlängert werden sollen. Insgesamt bedeutet dies dennoch ein Abbau fast jeder zweiten Stelle.

Seit Monaten leisten die etwa 230 Lehrkräfte für den Sprachunterricht eine kompetente und engagierte Arbeit. Nach jetzigem Stand wird es ab Januar nächsten Jahres 50 dauerhafte Stellen geben. Trotz der in Aussicht gestellten Verlängerung einiger Verträge werden zum Jahreswechsel über 100 Lehrkräfte weniger für den Unterricht zur Verfügung stehen. Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, äußerte erneut ihr Unverständnis über diesen Kahlschlag: „Schon jetzt kann der Bildungsminister keine ausreichende Unterrichtsversorgung gewährleisten. Mit dem rigiden Abbau der Sprachlehrkräfte ist an den betroffenen Schulen das Chaos vorprogrammiert.“

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

GEW bei Landespressekonferenz: Sprachförderlehrkräfte im Abseits

Vorabdruck aus EuW 11/2016

Sprachunterricht für Flüchtlingskinder auf dem Abstellgleis 

(EuW) Nach offiziellen Angaben erhalten derzeit in Sachsen-Anhalt über 7.000 Kinder mit Migrationshintergrund eine spezielle Sprachförderung, um später im regulären Unterricht lernen zu können. Ihre Lehrkräfte sollen zum Jahresende in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. Die beteiligten Ausschüsse des Landtagesc Daniel Merbitz LPK Sprachlehrkrfte 25.10.2016 Foto 25web stehen in den kommenden Tagen in der Verantwortung, diese Fehlentwicklung zu stoppen.

Laut Erlass des Bildungsministeriums sollen die Kinder bis zu 18 Monate diese gezielte Förderung bekommen. Die meisten der über 7.000 Kinder sind jedoch erst seit weniger als zwölf Monaten an unseren Schulen. „Den Irrglauben, dass sich diese anspruchsvolle Aufgabe ab Januar mit nur noch 50 Kolleginnen und Kollegen bewältigen lässt, müssen die Verantwortlichen endlich ablegen. Andernfalls wird sich die jetzt schon katastrophale Unterrichtsversorgung im neuen Jahr nochmals deutlich verschlechtern“, sagte die Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, Eva Gerth.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account