Hinweise zum Streikgeld (aktualisiert)

Der 14. Februar war ein erfolgreicher Tag der GEW-Sachsen-Anhalt: Tausende versammelten sich auf dem Markt in Magdeburg, um öffentlich den Forderungen der GEW bei den Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen. Natürlich unterstützen die Arbeitgeber solche Aktionen nicht, können aber gegen rechtmäßige Streiks auch nichts unternehmen, außer: Für diese Zeit zahlen sie kein Geld.

GEW-Mitglieder erhalten auf Antrag ihren tatsächlichen Verlust, das heißt den vom Arbeitgeber einbehaltenen Nettobetrag ersetzt. Nachfolgend kann man das aktuelle Formular herunterladen, welches auch vor dem Ausdrucken am Computer ausgefüllt werden kann. Selbstverständlich akzeptieren wir auch mit leserlicher Handschrift ausgefüllte Formulare.

Bitte beachten, dass wir unbedingt eine vollständige Kopie des Gehaltszettels (alle Seiten) benötigen, auf dem der Nettoabzug ersichtlich ist. Ohne diese Kopie können wir einen Antrag nicht bearbeiten und somit auch kein Geld zahlen.

red

Bitte unbedingt beachten: Das Streikgeld wird offenbar mit den Bezügen Mai eingezogen. Gleichzeitig wird die Tariferhöhung rückwirkend zur Auszahlung gebracht. Auf der letzten Seite der mehrseitigen Gehaltsabrechnung ist eine Übersicht über die Verrechnungen Januar bis April. Im Allgemeinen ist der Nettounterschiedsbetrag zwischen Februar und den jeweilgen anderen gleichhohen Beträgen der anderen Monate das einbehaltene Nettostreikgeld.

09 06 2017 10 06 39

Diesen Unterschiedsbetrag zahlt die GEW als Streikgeld aus. Bitte also unbedingt die komplette Gehaltsabrechnung Mai (alle Seiten) kopieren und mit der Abrechnung des Streikgeldes einschicken.

 download green Streikgeld-Formular für GEW-Mitglieder

  

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