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Die Aktion wirkt wie ein versuchter Befreiungsschlag, mit dem man sich billig von einer riesigen Zahl von Mehrzeiten illegal lösen will. Die Vergütungssätze sind willkürlich in Höhe und nach Schulform festgelegt und liegen weit unterhalb der tatächlichen Beträge. Gleichzeitig sollen die Beschäftigten so preiswert animiert werden, sich weiterhin grenzenlos ausbeuten zu lassen. Den Lehrerinnen und Lehrern wird ihre geleistete Arbeit weit unter Wert abgekauft. Viele werden sich für die Auszahlung entscheiden, weil sie für einen Kampf um Freizeitausgleich weder Kraft noch Zeit haben, wird man doch hierfür letzten Endes Gerichte bemühen müssen.  

Diese Aktion ist kurzsichtig, unbillig und ohne jeden Fürsorgegedanken gegenüber den Lehrkräften. Sie zeigt, dass die Not an den Schulen viel größer ist, als Tullner dies zugibt. 

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