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Die Umrechnung von der wöchentlichen Arbeitszeit in die monatliche erfolgt mit dem Faktor 4,348. Eine Lehrkraft mit 25 Stunden Unterrichtsverpflichung hat also eine monatliche Arbeitszeit von 108,7 Unterrichtsstunden. Eine Lehrkraft mit Teilzeit von 23/25 hat dann eine monatliche Arbeitszeit von 100 Unterrichtsstunden. Der Unterschied zwischen beiden beträgt also 8,7 Stunden monatlich.

Wenn die Teilzeitbeschäftigte nun 128 Stunden Mehrzeiten erarbeitet hat, kommen 48 Stunden zur Vergütung in Frage. Diese werden durch 12 Monate geteilt, damit wurden monatlich 4 Stunden mehr gearbeitet. Da damit die Vollbeschäftigung nicht überschritten wird, werden diese zum realen Wert ausgezahlt. Real bedeutet, monatlicher Bruttoverdienst geteilt durch monatliche Arbeitzeit, hier im Beispiel 100, ergibt den Stundensatz, der zur Anwendung für alle 48 Stunden kommt.

Erst bei Überschreitung von 184,4 Stunden Mehrzeit im Jahr "kippt" die Berechnung. (184,4 - 80 = 104,4 Stunden, diese auf 12 Monate verteilt macht 8,7 Stunden monatlich.) Die Vollbeschäftigung ist erreicht. Jede Stunde über den im Beispiel 184,4 Stunden wird nach dem Satz aus der Mehrarbeitsvergütungsverordnung und damit unter Wert gezahlt.  

Jede teilzeitbeschäftigte Lehrkraft kann ihren "Kipp-Punkt" wie folgt berechnen: 

wöchentliche Unterschiedsstunden mal 4,348 mal 12 plus 80  darüber "kippt" die Berechnung 
Beispiel 23/27 also 4 mal 4,348 mal 12 plus 80 = 288,7 Stunden Bis 288,7 werden 208,7 Stunden voll vergütet, jede weitere Stunde erheblich schlechter "bezahlt".

 

 

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