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Warnstreiks jetzt auch im Norden Sachsen-Anhalt

Gewerkschaften GEW und ver.di erhöhen Druck in der Tarifrunde der Länder

Wie bereits in den letzten Tagen im Süden des Landes Sachsen-Anhalt werden nun auch die Warnstreiks in der aktuellen Tarifrunde der Länder den Norden unseres Landes erreichen.

Die von den Gewerkschaften GEW und ver.di angekündigten Warnstreiks sollen mit Blick auf die am 28. Februar beginnende 3. Verhandlungsrunde ein klares Zeichen setzen. „Die Arbeitgeber der Länder sind aufgefordert, sich endlich zu bewegen und ihre bisherige Haltung aufzugeben.“, so Eva Gerth, Landesvorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt. „Deshalb sind auch für die kommende Woche die tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer sowie Pädagogische Mitarbeiter*innen und Hochschulbeschäftigte aufgerufen, in den Warnstreik zu treten.“

 

 

Oliver Greie, Landesleiter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ergänzt: „Die Haltung der Arbeitgeber in der aktuellen Tarifrunde lässt aktuell wenig Wertschätzung für die Arbeit der Beschäftigten in den Landesverwaltungen, Unikliniken, im Sozial- und Erziehungsdienst, Justiz, Schulen, Hochschulen und vielen anderen Einrichtungen erkennen. Damit muss endlich Schluss sein. Auch die Beschäftigten haben einen Anspruch auf Teilhabe an der guten wirtschaftlichen Entwicklung des Landes!“

Mit dem Ziel, vor der dritten Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeber der Länder zu erhöhen, rufen die Gewerkschaften GEW und ver.di zu weiteren Warnstreiks im Norden des Landes Sachsen-Anhalt in der kommenden Woche auf.

Am 26. Februar wird es in Halberstadt unter Einbeziehung des Landkreises Harz (Kundgebung ab 10 Uhr auf dem Fischmarkt) und
am 27. Februar in Magdeburg unter Einbeziehung der Landkreise Jerichower Land, Bördekreis, Stendal, Salzlandkreis und Altmarkkreis Salzwedel (Streikkundgebung ab 11 Uhr auf dem Platz vor dem Finanzministerium) zu ganztägigen Warnstreiks kommen.
Weitere Aktionen bleiben vorbehalten.

Hintergrund:
Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind in Sachsen-Anhalt gut 60.000 Beschäftigte betroffen: über 36.000 Tarifbeschäftigte des Landes sowie über 25.000 Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungs-empfänger des Landes, auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 28. Februar bis vsl. 2. März 2019 in Potsdam vereinbart.

Für Nachfragen stehen zur Verfügung:

GEW:
Peggy Osadolor, Tel.: 0391/7355436, Funk: 016094772753
Email: peggy.Osadolor@gew-lsa.de

Hans-Dieter Klein, Funk: 01745809950,
Email: dieter.Klein@gew-lsa.de,
Pressesprecher der GEW Sachsen-Anhalt

ver.di:
Manuela Schmidt, ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Tel.: 0391/2888963, Funk: 0170/5749444
Email: manuela.Schmidt@verdi.de

Jörg Förster 0170 4509223
Email: joerg.foerster@verdi.de

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