12_gew.png  

 


Einigung in der Tarifrunde erreicht

Mit einem Einigungspapier wurden unter anderem folgende Ergebnisse vereinbart: 

Die lineare Erhöhung beträgt im Gesamtvolumen jeweils 3,2% für die Jahre 2019 und 2020 und 1,4% ab dem 1.1.2021. 

  • Ab dem 1. Januar 2019 werden die Entgelte der Stufe 1 der Entgeltgruppen 2 bis 15 um 4,5 Prozent erhöht, die übrigen Stufen um 3,01 Prozent, mindestens 100 Euro. 
  • Ab dem 1. Januar 2020 werden die Entgelte der Stufe 1 der Entgeltgruppen 2 bis 15 um 4,3 Prozent erhöht, die übrigen Stufen um 3,12 Prozent, mindestens 90 Euro.
  • Ab dem 1. Januar 2021 werden die Entgelte der Stufe 1 der Entgeltgruppen 2 bis 15 um 1,8 Prozent erhöht, die übrigen Stufen um 1,29 Prozent, mindestens 50 Euro.
  • Angleichung der Gehälter im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder an das Niveau von Bund und Kommunen
  • Erhöhung der Angleichungszulage um 75 Euro auf 105 Euro ab dem 1.1.2019
  • Die Garantiebeträge bei der Höhergruppierung werden in den Entgeltgruppen 1-8 auf 100 Euro, in den Entgeltgruppen 9-15 auf 180 Euro erhöht.
  • Die Jahressonderzahlungen werden 2019 an die Beträge im Tarifbereich West angeglichen und bleiben dann für vier Jahre unverändert.
  • Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 33 Monate. Am 30. September 2021 endet die Laufzeit des Entgeltabschlusses

Das bedeutet neben den Entgelterhöhungen:

  • Die pädagogischen Mitarbeiter*innen erhalten ab 2020 nach der Überleitung die gleichen Entgelte wie die Beschäftigten im TVöD, die teils erheblich höher sind.
  • Die Paralleltabelle haben wir nicht erreicht, nur eine Verbesserung in der Anhöhung der Angleichungszulage auf 105 Euro. Dies gilt für die Lehrkräfte in den den Entgeltgruppen 9, 10 und 11.
  • Die stufengleiche Höhergruppierung haben wir auch nicht erreicht, nur eine Erhöhung des Garantiebetrages auf 100 Euro bzw. 180 Euro.
  • Für die Weiterentwicklung des TV Entgeltordnung sollen nach Abschluss der Tarifrunde 2019 Tarifverhandlungen geführt werden.
  • Als Kompensation für die Verbesserungen in der Entgeltordnung wird die Jahressonderzahlung 2019 zunächst angeglichen an die Beträge im TVL West. Diese Beträge werden für vier Jahre eingefroren.

Dies soll nur eine erste Information sein. Die Bewertung des Tarifergebnisses erfolgt demnächst.

Die Regelung des Sozial- und Erziehungsdienstes aus dem TVöD, genauer die SuE Tabelle wird auf den Landesdienst umgeklappt, 

Drucken E-Mail

Kommentar schreiben (10 Kommentare)

Warnstreiks jetzt auch im Norden Sachsen-Anhalt

Gewerkschaften GEW und ver.di erhöhen Druck in der Tarifrunde der Länder

Wie bereits in den letzten Tagen im Süden des Landes Sachsen-Anhalt werden nun auch die Warnstreiks in der aktuellen Tarifrunde der Länder den Norden unseres Landes erreichen.

Die von den Gewerkschaften GEW und ver.di angekündigten Warnstreiks sollen mit Blick auf die am 28. Februar beginnende 3. Verhandlungsrunde ein klares Zeichen setzen. „Die Arbeitgeber der Länder sind aufgefordert, sich endlich zu bewegen und ihre bisherige Haltung aufzugeben.“, so Eva Gerth, Landesvorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt. „Deshalb sind auch für die kommende Woche die tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer sowie Pädagogische Mitarbeiter*innen und Hochschulbeschäftigte aufgerufen, in den Warnstreik zu treten.“

 

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Kommentar schreiben (2 Kommentare)

Warnstreiks angekündigt - Gewerkschaften erhöhen Druck in der Tarifrunde

Nach dem in der zweiten Verhandlungsrunde am 6. und 7. Februar deutlich wurde, dass sich die Haltung der Arbeitgeber nicht grundsätzlich geändert hatte und ein verhandlungsfähiges Angebot ausblieb, kann es aus Sicht der Gewerkschaften nur eine Antwort geben: Gegenwehr und Streik.

„Es gilt, ein deutliches Zeichen zu setzen und den Arbeitgebern klar zu machen, dass auch die Beschäftigten im Länderbereich mehr wert sind“, so Eva Gerth, Landesvorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt. „Deshalb werden wir als Bildungsgewerkschaft in den kommenden Tagen vor allem die tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Hochschulbeschäftigte zu Kundgebungen und Warnstreiks aufrufen“, sagte sie.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Kommentar schreiben (1 Kommentar)

Zweite Verhandlungsrunde erfolglos

Zweite Verhandlungsrunde - Arbeitgeber mauern weiter - Unsere Antwort: Warnstreiks!

Potsdam, 7. Februar 2019 – In der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder haben die in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zusammengeschlossenen Arbeitgeber sich erneut geweigert, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die GEW wird nun verstärkt zu Warnstreiks aufrufen, um den Druck in den Tarifverhandlungen zu erhöhen. 

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

GEW erwartet Verhandlungsfortschritte in Tarifrunde

Von den für den 6. und 7. Februar angesetzten Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) erwartet die GEW Sachsen-Anhalt von den Arbeitgebern deutliche Signale für eine Tarifeinigung. „Wenn die Arbeitgeberseite ihre Blockadehaltung nicht aufgibt, ist sie dafür verantwortlich, dass z.B. an den Schulen sich die ohnehin zugespitzte Situation durch Warnstreiks noch verschärfen könnte“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Eva Gerth.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Arbeitgebermitteilung falsch: Keine Pflicht zum Notdienst!

Grundsätze

Wer streikwillig ist, muss keinen Notdienst leisten, es sei denn, es existiert eine schriftliche Notdienstvereinbarung zwischen der GEW-Landesarbeitskampfleitung und dem Arbeitgeber (Schulleitung), in der man ausdrücklich zum Notdienst eingeteilt ist. Diese Notdienstvereinbarung ist dann vom Schulleiter und GEW-Arbeitskampfleitung unterschrieben.
Beamte müssen Notdienst leisten, dürfen aber nicht als Streikbrecher als Vertretung für Streikende im Unterricht eingesetzt werden. Notdienstvereinbarungen können durch den Arbeitgeber nicht erzwungen werden. Die in der Arbeitskampfrichtlinie der TdL aufgezählten Gründe treffen für die Schulen nicht zu und deshalb gibt es keine landesweite Notdienstvereinbarung für die Schulen. Einseitige Anweisungen von Schulleitungen gegenüber Streikwilligen für einen Notdienst sind rechtswidrig. Notpläne oder Vertretungspläne, die von Schulleitungen ausgehängt werden, sind für streikende Lehrkräfte nicht verbindlich. 

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Forderungen in der Tarifrunde TV-L 2019

Beschluss der Bundestarifkommission Länder (BTK-L) und des Koordinierungsvorstand (KoVo) der GEW vom 4. Dezember 2018

GEW-Forderungen für die Länder-Tarifrunde 2019

Die Bundestarifkommission und der Koordinierungsvorstand beschließenfolgende Forderungen für die Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL):

  1. Die Tabellenentgelte sind bei einer Laufzeit von zwölf Monaten linear um 7Prozent zu erhöhen.
  2. Die Laufzeit beträgt 12 Monate.GEW-Erwartungen für die Länder-Tarifrunde 2019

Die Bundestarifkommission und der Koordinierungsvorstand beschließen folgende Erwartungen für die Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL):

  1. Einführung der vollständigen „Paralleltabelle“ zum schnellstmöglichen Zeitpunktim TV EntgO-L

    Weiterlesen

    Drucken E-Mail

    Kommentar schreiben (0 Kommentare)
Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account