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Warnstreik in Magdeburg: Streikenden fordern akzeptables Angebot der Arbeitgeber

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen-Anhalt hatte am 23.11.2021 den nördlichen Teil des Landes zu einem Warnstreik unter schwierigen Bedingungen aufgrund der ständig steigenden Inzidenzzahlen aufgerufen. Während der Streikvorbereitungen hatten die Organsisator*innen des Streiks noch einmal verdeutlicht, dass ihnen die steigenden Inzidenzzahlen der letzten Tage sehr wohl bewusst sind, aber die Tarifgemeinschaft der Länder aufgrund ihres kompromisslosen und sturen Verhaltens gegenüber unseren Beschäftigten uns zwingt, eine härtere Vorgehensweise einzuschlagen. Deshalb greifen wir auf das Mittel des Warnstreiks zurück. Wir richteten in den Streiklokalen und während der Kundgebung unser Augenmerk immer auf die Gesundheit der Kolleg*innen, deshalb wies der Moderator zwischen den Redebeiträgen immer wieder auf die Einhaltung der Abstandsregeln bzw. das Tragen einer Mund-Nasen Bedeckung hin.

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Warnstreik in Halle

Demonstration übte Druck auf die Verantwortlichen aus

Die GEW Sachsen-Anhalt hat am Mittwoch, dem 10. November 2021 in Halle am Steintor-Varieté einen Warnstreik für die Tarifbeschäftigten im Geltungsbereich TV-L und TV Prakt-L durchgeführt. Ver.di und die GdP haben sich dem Aufruf angeschlossen. An der Demonstration beteiligten sich ca. 800 Lehrerinnen und Lehrer sowie Tarifbeschäftigte der MLU Halle-Wittenberg und der Hochschule Merseburg. Lautstark forderten sie auf der Kundgebung eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie mehr Gehalt ein: Eine Gehaltssteigerung von fünf Prozent, mindestens jedoch 150 Euro sind die Forderungen an die Arbeitgeber. Nach Informationen des Landesschulamtes folgten dem Streikaufruf Beschäftigte aus 400 Schulen des südlichen Sachsen-Anhalts.

Durch das Programm leitete Jens Wiedemann, stellvertretender Vorsitzender des GEW Stadtverbandes Halle. Weitere Redner*innen waren Sven Wolters, Vertreter der GdP, Juliane Küritz von ver.di, Christian Müller, Gewerkschaftssekretär der GEW Sachsen-Anhalt, sowie Lukas Wanke, Koordinator des Bündnisses #MLUnterfinanziert, und Dany Hambach, Vorstandsleiterin des Bereichs Tarif- und Beamtenpolitik der GEW Sachsen-Anhalt. Für kurzweilige Unterhaltung sorgte der Schauspieler und Kabarettist Jonas Schütte.

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Auftaktkundgebung zur Tarifrunde TV-L 2021 am 19.10.21 in Haldensleben

Zur Auftaktkundgebung der Tarifrunde 2021 hatten sich ca. 100 Teilnehmer*innen versammelt. Dank an alle Kolleg*innen, die sich am Nachmittag hier nach in Haldensleben zu dieser Aktion zusammengefunden hatten. Während der Kundgebung, die unter dem Motto stand: „Mit Krümeln lassen wir uns nicht abspeisen.“, verdeutlichten die beiden Redner*innen Eva Gerth und Volker Thiele, dass nach dem Applaus während der Pandemie nun auf den Konten der Beschäftigten jetzt spürbare Gehalts- bzw. Besoldungserhöhungen sichtbar werden müssen.

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Online-Diskussionsforum für Beamt*innen zur Tarifrunde der Länder

Sprich mit uns über Deine Erwartungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

im Oktober 2021 wird die neue Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) beginnen. Dabei wird es auch um die Gehälter der Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen-Anhalt gehen. Wir werden uns für bestmögliche Ergebnisse einsetzen. Was hast Du als verbeamtete Lehrkraft oder Lehrkraft im Vorbereitungsdienst damit zu tun? Wird sich das Tarifergebnis auf Deine Besoldung auswirken?
Kannst Du unsere Aktionen in der Tarifrunde TV-L 2021 als Beamtin oder Beamter unterstützen? Welche Erwartungen hast Du sonst noch an Deine GEW?

Über diese und andere Themen wollen wir mit Dir bei einer Online-Veranstaltung sprechen. So hast Du die Möglichkeit, Dich mit Deinen Kolleginnen und Kollegen untereinander sowie mit uns auszutauschen und zu vernetzen.

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Gewerkschaften fordern 5 Prozent mehr Gehalt

In der Tarifrunde öffentlicher Dienst der Länder fordern die Gewerkschaften 5 Prozent, mindestens jedoch 150 Euro mehr Gehalt für die Beschäftigten. Das teilte die GEW während einer Pressekonferenz in Berlin mit. Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder stehen kurz bevor. Die TV-L Tarifrunde 2021 gilt als eine der schwierigsten der vergangenen 20 Jahre. Die öffentlichen Arbeitgeber geben sich bisher wenig verhandlungsbereit und verweisen unter anderem auf die Kosten der Coronapandemie. Die Gewerkschaften betonen die hohen Belastungen der Beschäftigten in der Pandemie und wollen einen fairen Ausgleich.

Die Gehälter müssen spürbar steigen

„In gut eineinhalb Jahren Corona-Krise haben die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gezeigt, dass sie und ihre qualifizierte Arbeit unverzichtbar sind. Die Lehrkräfte beispielsweise haben – trotz mangelhafter Rahmenbedingungen wie bei der digitalen Ausstattung der Schulen und des Fachkräftemangels – mit großem Engagement dafür gesorgt, dass die Schülerinnen und Schüler so viel und so guten Unterricht wie möglich erhalten haben. Dafür haben sie neue Unterrichtsformate und -konzepte entwickelt und mit viel Kreativität Schule gemacht. Diese Leistungen sollen sich auch in Euro und Cent niederschlagen, die Gehälter müssen spürbar steigen. Das gilt auch für die Lehrenden an Hochschulen und sozialpädagogische Fachkräfte“, sagte GEW-Vorsitzende Maike Finnern kürzlich während einer Pressekonferenz in Berlin. „Die Inflation nimmt an Fahrt auf. Wir wollen, dass die Reallöhne der Beschäftigten steigen. Wenn die Haushalte mehr Geld zur Verfügung haben, stärkt das auch die Binnennachfrage in Deutschland.“

Mehr Informationen und weitere Statements der GEW-Vorsitzenden Maike Finnern gibt es auf den Seiten des Hauptvorstandes.

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